Herzhaft

Kürbis-Quiche

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Liebe Genussmenschen!

Heute ist der 1. September. Schon sind die Sommermonate wieder vorbei. Ist das nicht unglaublich schnell gegangen? Seid ihr erleichtert, wenn die Abende wieder kühler werden und die Temperaturen nicht mehr über die 30-Grad-Marke klettern, oder doch eher betrübt, wenn sich der Sommer langsam verabschiedet? Auf mich trifft eindeutig Letzteres zu. Ich liebe die heißen Monate, halte es stundenlang in der Sonne aus und esse Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Marillen ohne Ende. Aber es gibt Trost: Der Sommer reicht oft auch noch in den Herbst hinein, und auch dieser hat kulinarisch viel zu bieten. Vor allem den Kürbis.

Nicht zuletzt habe ich im September auch Geburtstag, in weniger als einer Woche sogar schon, am 7. Also kann mir der Monat gar nicht zuwider sein.

Aber zurück zum Kürbis: Der genießt in der Steiermark, dem Kernölland sondergleichen, eine Art Heiligenstatus in der Küche. Ich bin zwar Mühlviertlerin, aber das habe ich ohne Zögern übernommen, denn meine Kürbisliebe hatte ich bereits in Oberösterreich entdeckt.

Während die Erdbeeren im Frühsommer reif werden und die Vorfreude auf den Sommer begleiten, taucht der Kürbis meist im Hochsommer erstmals am Bauernmarkt auf und erinnert daran, dass auch der schönste Sommer nicht ewig dauert. Dann seufze ich zwar, freue mich aber auch auf die vielen köstlichen Kürbisgerichte und nehme gleich ein großes Exemplar mit nach Hause.

Dieses Jahr bin ich mit einem meiner liebsten Kürbisrezepte in die Saison gestartet: mit einer Kürbis-Quiche. Ich liebe einfach diesen herrlich buttrigen Mürbteig, der so gut mit dem Geschmack von Kürbis harmoniert. In meinem Eifer verwende ich immer so viel Kürbis, das die kleinen Portionsformen, in denen ich die Quiches gerne backe (damit jeder seine eigene hat 😉 ), so voll sind, dass ich alle Mühe habe, den Guss und den Käse noch unterzubringen. Aber irgendwie geht es immer, und der Genuss ist dann besonders groß.

Unter den verschiedenen Kürbissorten, die es gibt, ist der Hokkaido immer noch mein Favorit. Deshalb verwende ich ihn auch in allen meinen Kürbisrezepten. Wenn ihr aber etwa den Butternusskürbis am besten findet, könnt ihr natürlich auch diesen nehmen.

Ich wünsche euch einen schönen Genuss-Herbst!

Alles Liebe
Sarah

Kürbis-Quiche

Ein Herbstgericht der luxuriösen Sorte

Gericht Hauptgericht
Schlagwörter Kürbis, Quiche
Zubereitungszeit 30 Minuten
Koch-/Backzeit 30 Minuten
Ruhezeit (Teig) 45 Minuten
Gesamtdauer 1 Stunde
Portionen 4
Autorin Sarah

Zutaten

Für den Mürbteig

  • 300 g glattes Dinkelmehl (Type 630/700)
  • 150 g kalte Butter (in Stücken)
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz

Für die Füllung

  • 600 g Hokkaidokürbis (mit Schale, entkernt)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Eier
  • 250 g Joghurt
  • 250 g Sauerrahm
  • 1 EL Stärke
  • 150 g Feta
  • 75 g Bergkäse
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Petersilie
  • 1 TL Kümmel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Mehl und Salz vermischen, die Butter dazugeben und mit den Fingern einarbeiten, bis sich feine Streusel bilden. Das Ei hinzufügen und kneten, bis der Teig homogen ist. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 45 Minuten kalt stellen.

  2. Den Kürbis und die Zwiebeln in Würfel schneiden.

  3. Die Zwiebeln in einer Pfanne im Olivenöl etwa 3 Minuten anschwitzen, dann den Knoblauch dazupressen, die Kürbiswürfel und die Gewürze untermischen, salzen, 100 ml Wasser angießen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 10 Minuten garen. Zwischendurch umrühren.

  4. Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

  5. Den Feta zerbröckeln und den Bergkäse fein reiben.

  6. Die Eier verquirlen, mit Joghurt, Sauerrahm und Stärke cremig rühren und salzen.

  7. Den Teig ausrollen und in eine Tarteform (24 cm Durchmesser) oder vier kleine Formen legen. Boden und Rand andrücken. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

  8. Das Gemüse auf dem Teigboden verteilen, mit dem Feta bestreuen und die Eiermischung darübergießen. Den Käse darauf verteilen.

  9. Die Quiche ca. 30 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist. Nach 15 Minuten auf Ober-/Unterhitze wechseln und die Quiche gegebenenfalls mit Alufolie abdecken, falls sie schon genug gebräunt ist.

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