Kuchen

Apfelschlangerl

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Apfelschlangerl sind eine Spezialität meiner Mutter und erinnern mich daher an meine Kindheit. Sie sind schnell gemacht und schmecken wunderbar nach Apfel und Zimt. Manchmal wird auch Apfelschlankerl geschrieben, aber schlank wird man davon dank Topfen-Mürbteig ganz sicher nicht. Also bleiben wir lieber bei Apfelschlangerl.

 

Apfelschlangerl

Wenn Lieblingsobst auf Topfen-Mürbteig trifft.

Zubereitungszeit 30 Minuten
Koch-/Backzeit 1 Stunde 14 Minuten
Gesamtdauer 1 Stunde 44 Minuten

Zutaten

  • 125 g Dinkelvollkornmehl gesiebt
  • 125 g glattes Dinkelmehl gesiebt
  • 250 g Topfen
  • 250 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg süß-säuerliche Äpfel z.B. Elstar, Topaz, Arlet
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 30 g Rosinen
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Mehl, Topfen, Butter und Salz mit den Knethaken eines Handrührgeräts verrühren und dann mit den Händen kurz zu einem Teig verkneten.

  2. Den Teig halbieren, jede Hälfte zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

  3. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

  4. Die Äpfel schälen, blättrig schneiden und mit Zucker und Zimt vermischen.

  5. Die beiden Teighälften rechteckig ausrollen, die Äpfel mittig darauf verteilen und mit Rosinen bestreuen.

  6. Den Teig längs zur Mitte klappen, sodass die Füllung sichtbar bleibt und die Ränder leicht einschlagen.

  7. Die Apfelschlangerl 30 Minuten backen und mit Staubzucker bestreut warm oder kalt servieren.

Anmerkungen

Es gibt einen kleinen Trick, um nicht die fertig gefüllten Apfelschlangerl von der Arbeitsfläche aufs Blech heben zu müssen (was mühsam sein kann): Ich rolle die erste Teighälfte rechteckig aus und lege sie dann so auf das Blech, dass ihr mittleres Drittel (längs) eine Längshälfte des Blechs einnimmt. Das heißt, ein Drittel hängt über den Blechrand und ein Drittel ragt auf die andere Blechhälfte. Dann verteile ich die Füllung, klappe die seitlichen Teigdrittel ein, et voilà, das Apfelschlangerl liegt so auf dem Blech, wie es sein soll. Mit dem zweiten Schlangerl funktioniert es genauso, nur dass dann eben ein Teigdrittel auf dem bereits fertigen Schlangerl liegt und das andere am Blechrand.

Alles klar? Klingt kompliziert, ist aber einfach. 😉

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